Jansen Recycling Group (JRG) wird Konventionalstrafen für Batterien im Altmetall einführen!

Immer mehr Produkte enthalten Lithium-Ionen-Batterien und -Akkus. Beispiele sind E-Bikes und Elektroautos, die immer häufiger im Straßenbild zu sehen sind. Prognosen der niederländischen Arbeitsgemeinschaft für eine zirkuläre Fertigungsindustrie Circulaire Maakindustrie zufolge werden 11 Millionen Tonnen Lithiumbatterien 2030 das Ende ihrer Lebensdauer erreichen. Diese Batterien können danach nicht mehr verwendet werden. Nur zum Vergleich: 11 Millionen Tonnen Batterien entsprechen 366.666 Lkw-Anhängern.

Viele dieser Batterien landen im Sperrmüll oder Altmetall, obwohl sie eigentlich getrennt von dem Produkt, in dem sie eingebaut sind, entsorgt werden müssten. Über die Folgen und die Trennung wird zu wenig informiert. Denn was geschieht, wenn eine Batterie dieser Art ungetrennt bei einem Metallrecycler landet?

Werden solche Batterien nicht bemerkt und wie „gewöhnliches“ Altmetall behandelt, kann es zu Explosionen und Großbränden kommen. Diese Brände sind schwer zu löschen und es werden über den Rauch schädliche Gase freigesetzt. Aufgrund des Rauchs und der langen Löschzeit kommt es zu Beeinträchtigungen für die Anwohner und die Infrastruktur in der Umgebung. Jedes Jahr ereignen sich in den Niederlanden Dutzende solcher Brände, die durch die Trennung von Batterien vermeidbar wären. Da immer mehr Produkte mit Lithiumbatterien auf den Markt kommen, wird sich auch die Zahl der Brände erhöhen.

JRG ergreift Maßnahmen gegen Batterien

Zur Verringerung der Brandgefahr hat JRG folgende Maßnahmen ergriffen.

Die Annahmebedingungen für Batterien und Akkus wurden verschärft. Sollten wir jetzt nur eine Batterie oder einen Akku in der Fracht eines Lieferanten vorfinden, wird über ihn eine Konventionalstrafe verhängt. Mit diesen strengeren Richtlinien erhöhen wir die Aufmerksamkeit unserer Lieferanten.

Es gelten auch strenge Richtlinien für die Sicherheit unseres Personals auf unserem Gelände. Vorgefundene Batterien werden sofort in einen dichten Spezialcontainer eingelagert, in den ein Brandmeldesystem mit automatischer Feuerlöschanlage eingebaut ist. Die beste Methode zur Vermeidung von Bränden ist jedoch die Anlieferung von Altmetall ohne diese gefährlichen Batterien.

Die Behörden müssen aktiv werden

Der erste Schritt ist die Sensibilisierung von Konsumenten und Verbrauchern. Ihnen muss bewusst werden, was passiert, wenn sie Akkus und Batterien nicht trennen. Verschiedene Branchenorganisationen haben bereits die folgenden Lösungsvorschläge unterbreitet:

  • Bessere Aufklärung
  • Leichte Entnehmbarkeit von Batterien aus Produkten
  • Neue Richtlinien bezüglich Batteriepfand

Diese Maßnahmen liegen in der Zuständigkeit der Behörden. Sie müssen Konsumenten und Verbraucher stärker sensibilisieren und Lösungsvorschläge für das Recycling von Batterien vorlegen. Die Uhr tickt, denn die Zahl der Produkte mit Lithiumbatterien und -akkus steigt stetig.

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